Freitag, 20. April 2018

Eine Alltagsheldin

... war bis spätestens Mittwochabend zu nähen, wollte man sie noch bei Emma verlinken. Nun, bei mir ist sie erst gestern Abend fertig geworden, also nix mit Verlinken. Da fehlt mir dann doch das Wochenende, wo ich die bisherigen Taschen sonst immer genäht hatte. Wir waren mal wieder mit der Jüngeren in Sachen Karate unterwegs, nämlich in Coburg, zur DM der Leistungsklasse, wo sie Silber holte. Dieses Mal hatte ihre Dauerkonkurrentin das Quäntchen Glück für sich. Doch jetzt ist erst einmal Pause. Außerdem stehen die Abiturprüfungen an.
Zeigen kann ich die Tasche ja trotzdem.  
 
 
Beim ersten Stöbern in den Bildern, Anleitungen und Schnitten auf der CD war ich nicht so richtig begeistert von der Alltagsheldin. Doch jetzt, wo die Tasche fertig ist, finde ich den Schnitt recht gelungen. Außerdem mag ich den türkisfarbenen Stoff mit den Pusteblumen sehr.  
 
 
Der Vorderseite sieht man gar nicht an, daß da eine Menge reingeht. Doch der umlaufende breite Boden- bzw. Seitenstreifen sowie weitere Innentaschen und Außentaschen machen es möglich. Hier habe ich mal reingepackt, was gerade so auf dem Arbeitstisch verfügbar war.
 
 
Eine Änderung habe ich dennoch vorgenommen - ich habe die im Originalmodell vorn aufgesetzte Plustertasche nicht aufgenäht. Das ist mir ein Hauch zu viel. Unter der Klappe, die ich als schmückendes Element trotzdem haben wollte, habe ich eine Innentasche eingenäht. (Jetzt, wo ich es kann, setzte ich sie überall ein.)
 
 
Wie Valomea so schön schrieb, ist sie wie immer ein wenig unvorbereitet in die Sache gegangen. Nun, auch ich kaufe Woche für Woche die Materialien, die benötigt werden. Und so nahm mußte ich dann ein sehr dunkles grünes Gurtband nehmen, das ich dennoch passend finde.
Eine Innentasche mit zwei Unterteilungen gibt es auch noch. Den oberen Rand habe ich mit einem Webband verziert. Normalerweise mache ich das nicht, aber die Schafe auf dem Webband sind zu niedlich. So nebenbei könnt Ihr den Stoff des Innenfutters sehen. Den habe ich extra dafür gekauft, einen hellblauen mit ganz kleinen weißen Punkten.
 
 
Zur besseren Öffnung der Tasche wird vorgeschlagen, zwei Zipper aufzuziehen. Hier hatte ich das schon gemacht und das hat sich gut bewährt, sodaß ich auch bei dieser Tasche zwei gegenläufige Zipper aufgezogen habe.
 
 
Nun werden schon seit Montag die neuen Taschen bei Emma verlinkt. Die Schnittteile sind ausgeschnitten, der Stoff ist da, aber das Gurtband und so einige Kleinteile fehlen noch. Wie gehabt.
 
Zwischendurch werde ich mich mal um das April-Monatsset kümmern müssen. Die Idee steht, zugeschnitten habe ich auch schon. mal sehen, ob ich nachher bzw. morgen Abend noch ein paar Blöcke nähen kann. Morgen wollen wir den 27. Geburtstag (Hilfe, schon so alt) der älteren Tochter nachfeiern.
 
Ich nehme mal an, daß es morgen bei Euch auch so tolles Wetter wird, wie es bei uns angesagt ist. Macht Euch einen schönen Tag!
 
Petruschka

Montag, 16. April 2018

Nun sind wir schon

... beim O unseres monatlichen AMC-Tausches, der unter dem Motto "Natur" läuft. Nachdem wir zuletzt ja denselben Begriff gewählt hatten, wird es dieses Mal ein wenig spannender, weil wir unterschiedliche Natürlichkeiten umgesetzt haben.
Okapi, Otter, Oleander oder Orchidee, waren meine ersten Gedanken. Die Orchidee hatte ich schon mal interpretiert. Ich wollte gern sticken, da habe ich also einen kleinen Oreganostrauch in einen applizierten Blumentopf gesetzt.
 

 
Erst treibt der Oregano wunderbar grüne, würzige Blätter aus, die man zum Trocknen möglichst vor der Blüte abgeschnitten haben soll. Diese Blätter sind ein wunderbares Gewürz für selbstgemachte Tomatensoßen und andere Speisen.
Die Blüten wiederum sind durch das zarte Rosa/Lila ein herrlicher Blickfang und zudem eine reichhaltige Nahrungsquelle für Hummeln, Bienen und andere Insekten. Der Oregano bietet Nektar an, der bis zu 76 % Zucker enthalten kann. Die zarten Blüten habe ich mit unzähligen kleinen Knötchenstichen gestickt.
 
 
Die Stengel und die Blätter habe ich wieder mit der Nähmaschine gestickt. Das Stickgarn für die Blüten habe ich zwar zweifädig genommen, es aber nur ein Mal um die Nadel gewickelt, weshalb die Blüten so zart sind. Das Ganze ist auf selbstgefärbtem Stoff gearbeitet.
 
Der Oregano ist eine typisch krautige Pflanze, die Wuchshöhen bis zu 65 cm erreichen kann. Die mediterrane Dostart ist mehrjährig, ausdauernd und verströmt bei guten Standortbedingungen einen aromatischen Geruch. Oregano bildet kräftige Ausläufer. Oregano hat dadurch die unschöne Angewohnheit, sich zu vermehren, wenn man ihm nicht Einhalt gebietet, deshalb der große Topf auf meiner AMC, für den ich wieder zwei Aboquadrate anschnitt.
 
 
Mich selbst stört das nicht, habe ich doch genug Platz im Kräuterbeet. Oregano wird manchmal auch wilder Majoran genannt, was aber irreführend ist. In der engeren Verwandtschaft zählt der Oregano zur Gattung Dost (Origanum), die aus etwa 40 Arten bestehen.
Oregano spielt als Gewürz in der deutschen Küche eher eine geringe Rolle. In der italienischen, griechischen und spanischen Küche ist er ein sehr wichtiges Gewürz, wird aber auch im gesamten übrigen Mittelmeerraum viel verwendet. Oregano passt gut zu Omelettes, italienischen Soßen, Tomatengerichten, Lamm oder Gemüseaufläufen.
Oregano gedeiht am besten an trockenen und sonnigen Standorten. Er ist im gemäßigten Klima winterhart. Zur Ernte werden ganze Stängel eine Handbreit über dem Boden abgeschnitten und zum Trocknen in einen dunklen Raum gehängt. Nach dem Trocknen können die Blätter vom Stängel abgestreift und trocken aufbewahrt werden.
Oregano wurde im Mittelalter als wichtige Hexenabwehrpflanze angesehen und sollte vor dem Teufel schützen. Man hielt sie den Hexen unter die Nase, um sie vom Teufel zu lösen. Es soll das Kraut sein, das Kummer verschwinden lässt, erloschenen Lebensmut wieder aufrichtet und den Menschen fröhlich macht. Aus diesem Grund trägt die Pflanze auch den Namen Wohlgemut. Oregano oder Dost wurde als Schutz vor bösen Mächten in den Brautschuh gelegt und in den Brautstrauß eingebunden. In Form von Räucherungen wurde Dost schon in der Antike als dämonenabwehrendes Mittel verwendet. Wenn ein Kind lange nicht zu reden begann, gab man ihm einen Löffel voll Oreganowasser. Gegen Epilepsie ließ man den Kranken an mit den Fingern zerdrücktem Dost riechen.
 
Klaudia hat für einen Begriff gleich zwei Naturphänomene gefunden, nämlich für den Begriff Ochsenauge.
 
 
Zum Einen ist das Ochsenauge eine Pflanze, genauer gesagt, eine Blume. Zwei Exemplare davon hat sie frei aufgestickt.
 
 
Zum Anderen ist es ein Schmetterling, nämlich das Große Ochsenauge. Auch den hat sie frei aufgestickt.
 
 
Cool, nicht? Vielleicht kennt Ihr auch nur das Ochsenauge als Gebäckstück? Wenn ja, dann hat Euch Klaudia bestimmt eine Menge über die Blume und den Schmetterling zu berichten. Schaut doch einfach mal bei ihr vorbei und macht euch schlau.
 
Petruschka

Freitag, 13. April 2018

Bunte Reste

... wurden auch in diesem Monat verarbeitet. Von den Socken, die in den vergangenen Monaten gestrickt wurden, blieb immer ein Rest übrig. Diese bunten Reste wurden abgewogen und zu bunten Socken verstrickt. Diese sind für die Jüngste gedacht. Ich konnte sie überreden,  die Socken für ein Tragefoto überzuziehen.
 
 
Bei den mehrfarbigen Anteilen stimmt der Farbverlauf nicht überein. Normalerweise versuche ich immer, das entsprechende Ansatzstück zu finden, aber bei Resten im 25 - 40  Gramm Bereich ist das schwerlich zu machen. Was soll's, ihr gefallen die Socken auch so.
 
 
In meinen AMC-Kisten liegen seit längerer Zeit bemalte Seidenreste. Die stammen noch aus den 90er und frühen 2000er Jahren, als ich neben Patchwork auch noch Seidenmalerei betrieb. Diese habe ich nun zu AMC verarbeitet. Im Folgenden alle AMC auf einen Blick.
 
 
Warum ich ein Seidenstück mit vielen kleinen Streublümchen bemalt habe, weiß ich nicht mehr. Diese Blümchen sind frei umrundet.
 
 
Bevor ich auch die letzte AMc mit der Stoffgrundlage folgender Art verarbeitet hatte, griff ich noch schnell zum Fotoapparat, um wenigstens noch ein Vorher-Nachher-Bild zu haben.
 
 
Verarbeitet sehen die Stoffstücke als AMC so aus. Grün, Blumen, Raps, Himmel/Wasser - daher auch die unterschiedlichen Quiltmuster.
 
 
 
Vor recht langer Zeit bekam ich von einer Nähschwester ein etwas 17 cm x 20 cm großes Stück mit kleinen goldgewirkten Stücken Stoff , das ich nun zu einer weiteren AMC gestaltet habe.
 
 
Nun habe ich meine AMC-Kiste ein wenig entlastet und auch  Reste abgebaut. Deshalb verlinke ich diesen Post bei Marion, die wieder alle Resteabbauaktionen sammelt.

Petruschka

Dienstag, 10. April 2018

Eine Hüfttasche

... , wie sie in der 7.Woche des Taschen SAL der Taschenspieler 4 zu nähen war, ist sicher sehr bequem und nützlich, wenn man freie Hände braucht - auf dem Markt, einem Stand auf einer Messe, beim Gassigehen oder wenn man körpernah wichtige Dinge bei sich tragen will. Bei meinen Maßen allerdings verbietet sich das. Also habe ich die Hüfttasche alternativ als Umhängetasche genäht.
 
 
 
Den Blumenstoff habe ich schon bei der Roll-Up-Tasche verwendet. Den Kord habe ich mit Vlies versehen und so hat die Tasche auch ohne Füllung einen guten Stand. Und da ich nun weiß, wie so eine Reißverschlußtasche genäht wird, habe ich natürlich eine eingenäht.
 
 
 
Eine Schwäche, selbst verursacht, werde ich noch verbessern müssen, damit die Tasche auch wirklich sinnvoll zu gebrauchen ist. Da ich über kein größeres Sortiment an Taschenzubehör verfüge, mir im Gegenteil jedes Mal das Material neu besorge, bekam ich keine D-Ringe, sondern nur Rechtecke. Darin rutschen natürlich die Karabinerhaken hin und her, was mir nicht gefällt. Da werde ich nun die Karabiner abmachen und die eine Seite des Gurtbandes am Ring festnähen und die andere Seite mit einem verstellbaren Feststeller arbeiten. Was nun dank des Taschen-SAL kein Problem mehr darstellt, weiß ich doch jetzt, wie es funktioniert.
 
 
 
Da wird dann gleichzeitig ein wenig Trägerlänge weggenommen, denn die bisherige ist mir zu viel. Dazu muß ich sagen, daß ich aber auch mehr als vorgeschlagen genommen habe.
 
Gefühlt nähe ich im Moment nur Taschen. Daß dies nicht so ist, zeigte der letzte Post. Danke für die Komplimente für den Miniquilt und die Ermunterungen, den Klimt anzugehen. Ich habe ihn schon aus dem Schrank geholt :-)).
 
Natürlich verlinke ich den Post auch bei Emma, die wieder alle Hüfttaschen bis Mittwoch sammelt.
 
Petruschka

Sonntag, 8. April 2018

Endlich

... ist die Frühlingsstickerei  kein UFO mehr. Am 27.3.2012  habe ich folgendes Foto dieser zauberhaften Stickerei gemacht.
 
 
Die Stickerei ist im Rahmen eines Swaps zum Thema Frühling zu mir gekommen. Dazu gab es noch ein Stück des weißgrundigen Stoffes dazu. Zum Jahresbeginn habe ich hervorgeholt, um es endlich einer festen Bestimmung zuzuführen. Und diese Bestimmung war: ein Miniquilt für die Eßecke. Doch dazu war das gute Stück viel zu groß. Also habe ich alles in die einzelnen Bestandteile zerlegt, alles etwas zurückgeschnitten und die verbliebenen Stoffe neu arrangiert.
 
 
Mit seinen 31 cm im Quadrat paßt er nun bestens in den Miniquiltständer, davor wie immer unser täglich umzustellendes Kalendarium (extra für das Foto wieder aktualisiert ;-)).
 
 
Die Kerzen an den Seiten haben wir vor Jahren mit Geburtstagsgästen der Jüngsten im Kerzenstall Holzdorf selbst gezogen. Es waren so viele, daß wir immer noch welche haben.
Als ich vorher so am Überlegen war, wie ich den Mini gestalten könnte, habe ich ein Muster ausprobiert. Allerdings fand ich es am Ende zu dominierend, sodaß ich es  nicht mit verwendet habe. Der alten Redensart zufolge, nach der kein Schaden ohne Nutzen sei, habe ich zwei AMC daraus gemacht.
 
 
Hier noch einmal näher.
 
 
 
Diese packe ich jetzt in die Kiste zu den anderen. Bei Gelegenheit werden sie an meine Nähschwestern verschenkt.
 
Nun habe ich auch Runde drei des UFO-Abbaus abgehakt. Die kleinsten UFOs sind jetzt Geschichte. Doch nun kommen nur noch große Projekte zum Handquilten. Da geht es dann monatlich um Fortschritte. Doch mit welchem Top anfangen? Spielen wir mal Schnick-Schnack-Schnuck: Der Klimt ...
 
 
macht das Rennen vor den Schneesternen. Also dann, den Quiltrahmen, Garn und Nadeln raus und Stich um Stich dem Ende entgegen quilten. Ach ja, das fertige Werk verlinke ich nun noch bei Klaudia.
 
Ich wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche. Wollen wir hoffen, daß die Sonne uns auch weiterhin verwöhnt.
 
Petruschka

Dienstag, 3. April 2018

Manchmal

... ist eben doch die Technik das Problem und nicht derjenige, der davor sitzt. Leider ist es noch nicht behoben und ich muß auf den großen Computer ausweichen. Deshalb gibt es Fotos von der Reise nach Amsterdam auch erst später. 
Heute will ich die Männersache, Tasche 6 der neuen Farbenmix-CD, vorstellen.  Das schnörkellose Design der Tasche kommt auf den Beispielfotos der CD gut rüber und so versuchte ich mich in den freien Minuten des Wochenendes an ihr.

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Die Vorderseite ist ganz einfach gestaltet, denn im Allgemeinen stehen  Männer ja nicht so auf  Schnickschnack. In meinen Vorräten habe ich  Logos gefunden, die im unteren Teil aufgenäht und  zwischen Vorder- und Rückenteil eingenäht etwas Individualität ins Spiel bringen.


Der Stoff ist bezüglich der Farbe und der Haptik genau das, was uns gefällt. Allerdings scheint doch ein Anteil an Kunstfasern dabei zu sein, denn beim Aufbügeln eines dünnen Vlieses krumpelte er ein wenig. 


Die Trägerlösung finde ich sehr pfiffig und gefällt mir sehr gut. Auch der Mann, für den die Tasche ja genäht wurde, ist damit zufrieden. Ich habe allerdings knapp 20 cm mehr Gurtband genommen. Eine gute Entscheidung, finde ich. 


Allerdings, und das ist ein kleiner Wermutstropfen, paßt das unser Tablet nicht rein - in der Höhe fehlen ca. 2 cm. Aber da es sowieso nur noch recht selten verwendet wird, ist das nicht so tragisch. Mein E-Book-Reader jedenfalls paßt prima hinein, die Minikamera auch. 


Wahrscheinlich wird die Tasche nicht die Elektronik und das entsprechende Zubehör aufnehmen. Allerdings wird sie gute Dienste leisten, wenn der Mann das Tochterkind zu Wettkämpfen begleitet und er darin persönliche Dokumente, das Handy und das Portemonnaie verstauen kann. 

Vor einiger Zeit wurde ich gefragt, warum ich die CD gekauft hätte. Außer, daß mir die Taschen darauf gefallen? Ich habe bislang bei jeder Tasche etwas gelernt. Bei der Männersache war es die Technik des  umlaufenden Reißverschlusses und der verstellbare Gurt. 

Nun muß ich nur noch zu Emma verlinken , die bis morgen Abend alle Beiträge zur Männersache sammelt. 
Und dann hoffe ich, daß der Sohn mein (Laptop)Problem lösen kann, damit ich all Eure zahlreichen Posts nachlesen und auch kommentieren kann.

Petruschka

Freitag, 23. März 2018

Das März-Set

... ist nun fertig und bevor es morgen mit der Jüngsten für ein paar Tage nach Amsterdam geht, will ich den Post dazu noch schreiben.
Noch immer liegt bei uns Schnee und noch immer ist es kalt. An manchen Tagen bleibt es nur grau. Die Frühblüher sind nur zum Teil da. So kurz vor Ostern fehlen die Osterglocken mit ihrem freundlichem Gelb und bunte Krokusse. Draußen jedenfalls, denn auf meinem März-Set gibt es sie neben Tulpen und anderen Osterblumen schon.
 
 
Den schönen Blumenstoff habe ich schon seit über 10 Jahren, als ich noch Größeres damit vorhatte. Dazu kam es aber nie und nun findet wenigstens ein kleines Stück Verwendung. Neben zwei gelben und vier grünen Aboquadraten, die als Quadrat-im-Quadrat Blöcke gearbeitet wurden,
 
 
...  habe ich zwei größere Blumen genäht.
 
 
Lange hatte ich überlegt, ob ich diese Blumenblöcke einfach mit dem Blumenstoff umgebe. Nun, ich habe mich anders entschieden.
Das Quilting habe ich recht einfach gehalten. Die Blumen sowie die grünen Flächen habe ich im Nahtschatten gequiltet.  Die bunte Wiese habe ich mit einfachen Linien gequiltet, gerade so, wie das Gras.
 

 
Nun sind bereits 11 Monatssets fertig.
 
 
Nun fehlt nur noch der April und dann ist die gemeinsame Nähzeit schon vorbei. Aber es gibt ja noch diverse andere Nähaktionen, sodaß wir uns schon nicht langweilen werden. Ich werde noch schnell meinen Post bei Valomea verlinken und dann geht es ab in  die Heia.
 
Petruschka

Dienstag, 20. März 2018

Die Carrybag

... gefiel mir neben der Männersache auf den ersten Blick, als ich im Nähladen meines Vertrauens die Taschenspieler 4 in den Händen hielt. Im Original allerdings war die bei Emma für vergangene Woche auf dem Programm stehende Carrybag mir zu groß und so nahm ich 4 cm in der Breite und in der Länge 2 cm weg.
 

 
Zudem habe ich keinen Magnetverschluß angebracht, sondern eine Klappe angebracht. Die Tasche wird nun mittels Knopf und Gummilasche geschlossen.
 
 
Auf der Rückseite habe, wie vorgeschlagen, eine verdeckte Reißverschlußtasche angebracht. Wenn ich gewußt hätte, daß das so einfach ist ...
 
 
Den Boden habe ich mir Decovil verstärkt, allerdings nicht mit Bodennägeln versehen, die hatte ich nämlich nicht.
 
 
Für meine Zwecke ist das ausreichend genug. Innen habe ich für Kleinkram Platz geschaffen, indem ich zwischen die Nähte des Vorderteils ein unterteiltes Fach eingearbeitet habe.
 
 
Zum ersten Mal überhaupt habe ich Gurtband verwendet. Erst hatte ich geplant, die Träger aus dem Möbelstoff der Tasche, den ich aus dem Nachlaß meiner Mutter hatte, zu nähen. Aber das wäre mir dann doch zu dick geworden. Der Tragetest jedenfalls verlief erfolgreich. Ich konnte das Kind überreden, sich die Tasche über die Schulter zu werfen.
 
 
Mit 46 cm x 35 cm hat die Carrybag eine angenehme Größe. Meine Verschlußlösung gefällt mir so auch besser als die vorgeschlagene. Ich kann mir gut vorstellen, sie zu einem Ausflug mitzunehmen. Eine Wasserflasche, der Fotoapparat und persönliche Sachen passen gut hinein.
Seit gestern sind bei Emma ja schon die ersten Herzmuscheltaschen zu sehen. Diese werde ich nicht nähen. Während andere begeistert sind von der Form, hält sich die meine in Grenzen. Aber die Männersache, die werde ich auf jeden Fall nähen. Aber erst nach dem Märzset, das schon zugeschnitten auf dem Nähtisch liegt.  Und nach dem März-UFO, das gedanklich schon fertig, in der Realität aber noch immer ein UFO ist.
 
Petruschka

Samstag, 17. März 2018

Ein wenig

... vom nahenden Frühling inspiriert, hatte ich mir für das N im monatlichen AMC - Tausch mit Klaudia zum Thema Natur Narzissen ausgesucht. Zum Einen, weil ich da einen schönen Stoff mit Narzissen hatte und zum Anderen, weil die zur Auswahl stehenden "N" mich nicht so Die Gelbe Narzisse wird auch Osterglocke und Trompeten-Narzisse genannt.om Hocker rissen. Dazu eingefallen waren mir Nieswurz, Nordmanntanne, Nandu, Nutria, Nerz, Nashorn. Für die Nelke als Blume  hätte ich mich noch begeistern können.
Als ich die AMC machte, war es noch sehr regnerisch. Aber das freundliche Gelb der Narzissen hellte das Grau auf und machte gute Laune. Nur ein wenig habe ich gequiltet, gerade mal die Umrisse der Blumen.
 
 
Kombiniert mit einem dunklen Grün und einem sonnengelben Stoff konnte die AMC fertiggestellt werden.
 
 
Und trotz der Auswahl an Naturthemen mit "N" hat auch Klaudia sich für die Narzissen entschieden.
 
 
Ihre Narzisse ist nicht ganz so farbintensiv, aber sehr detailreich herausgearbeitet. Sie hat die Besonderheit der Blüte wunderbar wiedergegeben.
 
 
Ich hätte gern ein Foto mit Narzissen aus dem Garten gezeigt. Aber leider sind da noch keine zu sehen. Und heute wohl sowieso nicht, hat es doch den ganzen Nachmittag geschneit.
 
Wir kennen die Narzissen vorwiegend als Gartenpflanzen und Schnittblumen in den verschiedensten Variationen. Ihr natürliches Vorkommen ist sehr selten geworden. Sie wachsen auf kalkarmen Bergwiesen und in lichten Wäldern. Ihr Verbreitungsgebiet ist das südliche und westliche Europa. Narzissen  werden von den Botanikern der Familie der Amaryllisgewächse  zugeordnet. Die Gattung umfasst 30 bis 40 Arten, jedoch sind durch Züchtung, die in Europa im bereits im 18. Jahrhundert begann, zahlreiche Sorten entstanden, sodass man von rund 24 000 Kulturformen (Hybriden) ausgehen kann. Die häufigsten Narzissenarten, die Gartenarten einmal ausgeklammert, sind die Gelbe Narzisse  und die Weiße Narzisse oder Dichter-Narzisse. Die Narzisse wächst aus einer braunen Zwiebel und wird 15 - 40 cm hoch. Die Blüten sind gelb oder weiß und haben 6 Blütenblätter, innen mit einer Nebenkrone. Sie stehen meist einzeln auf einem langen Stängel. Narzissen blühen von März bis Mai.
Die gesamte Pflanze, vorwiegend aber die Zwiebel enthalten verschiedene Alkaloide, unter anderem das Lycorin. Vergiftungen sind durch eine Verwechslung der Narzissenzwiebel mit der Küchenzwiebel möglich, aber auch das Blumenwasser ist giftig.
Bei Klaudia könnt Ihr die Geschichte von Narziss nachlesen.
 
Zum Thema Natur paßt auch eine weitere gestickte AMC. Aus Resten vom Flechten habe ich eine Art Gitter angelegt,
 
 
auf das dann die grünen Ranken mit der Maschine aufgestickt wurden, bevor ich wieder ganz viel Knötchenstiche gesetzt habe.
 

Auch die geht wieder in die Vorratskiste und wird ohne Beschriftung verschenkt.

Ich wünsche allen meinen Leserinnen einen schönen Sonntag. Der Sohnemann hat sich für morgen angekündigt. Hach, ich freue mich schon. Eigentlich wollte er erst nächste Woche kommen, aber da bin ich mit der Jüngsten in Amsterdam, einfach so, ein paar Tage ausspannen, bevor es für sie in die Abiprüfungen geht.
Dennoch werde ich einige Zeit im Nähzimmer verbringen - die Henkel für die Carry-Bag, die nächste Tasche im Taschen-SAL - müssen noch genäht werden. Sicher findet Ihr auch etwas Zeit, um etwas Hübsches zu werkeln. Viel Spaß dabei!
 
Petruschka