Montag, 24. Juli 2017

Ein Garten

... macht viel Freude, aber auch viel Arbeit. Diesen Spruch kennen sicher viele unter Euch. Bestimmt aber diejenigen, die einen Garten bewirtschaften.


4 Gläser Gelee aus schwarzen Johannisbeeren, 10 Gläser Gelee aus roten Johannisbeeren, 4 Gläser Stachelbeermarmelade und 8 Gläser Gewürzgurken wanderten nun in den Keller, um zu gegebener Zeit verbraucht zu werden. Gut, ein Glas Gelee aus schwarzen Johannisbeeren mußte nicht mehr hinuntergetragen werden. Ich liiiebe es. Leider haben wir nur noch einen Hochstammbusch. Genug haben wir jedenfalls an Gurken
 
 
Das ist ein 10 Liter Eimer! Davon haben wir schon zwei an Nachbarn verschenkt. Jeden 2.Tag gibt es Gurkensalat. Und noch immer stehen die Pflanzen sehr gut da. Der Nachschub ist also gesichert.
 
 
Zwischendurch gibt es Bohnensalat aus gelben Bohnen. Auch da konnte ich einige Gläser einwecken. Zum Glück Leider sind die jetzt erschöpft. Nun haben wir nur noch grünen Bohnen, die in den nächsten Tagen zu Suppe verarbeitet werden.
 
 
Inmitten der Bohnen steht der Sauerkirschbaum. Links hinten könnt Ihr unseren Wohnblock erkennen. Wir haben also einen recht kurzen Weg zum Gartenglück. Unser Garten befindet sich in einer Gartenanlage und da gelten besondere Regeln. So auch zur Nutzung, die überwiegend gemüselastig sein sollte. So haben wir natürlich verschiedene Sorten Tomaten, Möhren ...
 
 
... und einen im letzten Jahr umgesetzten Komposthaufen, auf dem in diesem Jahr Zucchini wachsen. Im Gemüsebeet hatte ich meines Mannes wegen verzichtet, aber die Zucchini wollten nicht verzichten ;-).
 
 
Radieschen gibt es sonst auch, allerdings gerade jetzt nicht. Kohlrabis werden ebenfalls regelmäßig geerntet. Und wenn ich mal ein frisches Gewürz brauche, kann ich mich an meinem Kräuterbeet bedienen.
 
 
So war ich letztens draußen, um frische Zwiebeln und frisches Bohnenkraut zu holen.
 
 
Der Nachbar, er ist 94 !!, mag uns gut leiden und ist sogar per du mit meinem Mann, hat mir angeboten, ein paar seiner Bohnen zu pflücken. Meine Einlassung, wir hätten selbst genug, wurde nicht akzeptiert. Also pflückte ich welche. An Zwiebeln und Kraut habe ich da nicht gedacht.
 
 
Ja, Ihr seht richtig, es sind schwarze Bohnen. Prall und fest und ca.15 cm lang. Ich habe mal im Bild festgehalten, wie sich die Farbe der Bohnen beim Kochen verändert.
 
 
 
 
Am Ende waren sie so grün wie normale grüne Bohnen. Der Salat schmeckte vorzüglich.
 
 
 
Eigentlich brauchen die Zwiebeln ja noch ein bißchen, aber meine "alten" waren verbraucht und ich wollte keine kaufen angesichts des "Vorrates" im Garten.
 
 
Natürlich haben wir nicht nur Gemüse, es gibt auch Blumenbeete und eine lange Rabatte, da wir ein Eckgrundstück haben. Der Lavendel und die Strauchrosen blühen in diesem Jahr wieder wunderschön.
 
 
Auch Dahlien hat der Mann gepflanzt. Diese hat er von seinem Vater, der Mitglied im Dahlienverband ist.
 
 
Von den Gladiolen habe ich mir erst welche abgeschnitten. Die hübschen nun das Wohnzimmer auf.
 
 
Die Apfelbäume, wir haben drei davon, tragen ebenfalls reichlich. Diese werfen nun sogar schon Äpfel ab.
 
 
Auf die Zwetschgen freue ich mich ja besonders. Auch hier hängt der Baum voll. Die bisher verkosteten, lila zwar, aber noch ein wenig sauer, hatten zwar tierische Besucher, aber ich hoffe, auch welche ohne pflücken zu können.
 
 
Sieht lecker aus, nicht? Und wenn uns zu warm ist, trinken wir gern kalten Tee. Am besten mit Zitronenmelisse. Auch davon gibt es reichlich im Kräuterbeet.
 
 
Vor Jahren hatte ich in einem Gartenmarkt eine Meerrettichpflanze mitgenommen. Mittlerweile hat sie Ableger gebildet und nimmt einen großen Platz ein. Geerntet habe ich ihn bislang nicht. Aber er kommt zuverlässig jedes Jahr wieder.
 
 
Soweit mein kleiner Rundgang durch den Garten. Unter einem großen Kirschbaum sitzt man schön im Schatten und wenn man eine  kleinen Pause braucht, kann man sich da gut ausruhen - bei einem Buch oder mit einer Strickarbeit, zum Beispiel Socken. Doch die zeige ich später.
Gestern Abend, als der Tag noch schön wurde, habe ich die Fotos gemacht. Gerade eben regnet es wieder wie aus Kübeln. Auch auf dem Weg nach und von Wolfsburg und dort selbst gab es Regen. Ich finde es ja gleich wieder zu viel Regen, aber so soll es wohl die nächsten Tage bleiben. Zeit zum Nähen ;-).
 
Petruschka

Kommentare:

  1. Ganz ehrlich? Ich liebe Garten... wenn er anderen gehört! Ich liebe es darin zu sitzen, zu laufen, zu kosten, zu bewundern, zu riechen, aber ich will keinen eigenen haben, zumindest jetzt nicht. Ich wecke nichts ein, aber ich liebe Marmelade & Co., bin stets dankbare Abnehmerin, aber selber machen? Nee. Hört alle bloß nie auf, das zu tun!

    Nana

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  2. :-)
    Hach wie schön!!
    Bin ja schon ein bisschen neidisch!
    Das Gemüse sieht so lecker aus!
    Wenn ur die ganze Arbeit wäre...
    Susanne

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  3. Ich gratuliere zu der reichen Ernte. Einiges davon gibt es auch bei mir und bei den schwarzen Johannisbeeren bin ich voll bei dir. Ich liebe diesen Geschmack.
    LG eSTe

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  4. Da hast du ja reichlich zu tun, Petra. Das kenne ich nur zu gut. Aber ganz ehrlich, manchmal fehlt mir schon etwas die Lust, immer dann, wenn der Ertrag schlecht ist, finde ich die Arbeit unnütz. Grüße von Rela

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  5. Liebe Petra,
    das ist ja ein beeindruckendes Gemüse- und Obstsortiment! Ich bin eine faule Gärtnerin, so viel verschiedenes Gemüse wächst bei mir nicht, aber wir freuen uns an den Zuccini, den Gurken und Tomaten gebenfalls. Die Mäuse freuen sich an den Physalis - und da ist doch alles gut... :-)
    LG
    Valomea

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  6. Das erinnert mich an dem Garten von Oma und Opa, da gab es auch immer für die ganze Familie zu tun. Aber man konnte auch im Winter noch die leckeren Sachen genießen. Ich hab leider keinen Garten und auch keinen Balkon so etwas fehlt mir

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  7. Das war ein schöner Gartenrundgang mit vielen schönen Bildern. So eine Gartenvielfalt, da steckt viel Fleiß und Arbeit drin. Eine wahrhaft üppige Ernte hast du in deinem Garten. Ich mag am liebsten grüne Bohnen und die in all möglichen Varianten.
    LG Ingrid

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  8. Liebe Petra,
    dein Gartenrundgang hat mir viel Freude gemacht. wie schön es doch ist alles frisch ernten zu können.Wir hatten auch einen großen Gemüsegarten, den wir aber wegen schlechter Bodenverhältnisse aufgegeben haben. Ich beneide ich ein bisschen um die grünen Bohnen und Gurken...ich liebe Gurkensalat. Unsere Tochter brachte uns vor ihrem Urlaub, einen großen Beutel, denn ich zu Gurkensalt verarbeite...dazu die frischen Kräuter....ach ich komme ins Schwelgen.

    Liebe Grüße
    Klaudia

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  9. Liebe Petra, das war doch ein toller Rundgang :-). Vielen Dank dafür. Die schwarzen Bohnen habe ich dieses Jahr auch angepflanzt, konnte aber noch nicht ernten. Bei uns ist seit Tagen "land unter" und nun auch langsam "Haus unter" und "Arbeitsplatz unter". Überall sucht sich das Wasser seinen Weg.
    Johannisbeeren und Stachelbeeren hatten wir auch ordentlich, nur leider kein anderes Obst, da es uns verfroren ist.. Dein Garten ist einfach toll anzusehen und mir macht das Einkochen großen Spaß. LG Sabine

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  10. Du hast einen sehr schönen Garten und kannst Dich im Winter über die Früchte Deiner Arbeit freuen!
    LG
    KATRIN W.

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  11. Das ist ja ein richtiges Gemüseparadies, das Du da gepflanzt hast. Das ist bestimmt wundervoll, wenn man so viel eigenes ernten kann.
    glg Susanne

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