Samstag, 21. Oktober 2017

Erfolgreich

... abgeschlossen habe ich den Freitagabend und zwar endlich wieder an der Nähmaschine. Denn außer den beiden Bundesadlern, die ich dem Kind vor dem Abflug nach Teneriffa noch auf ihre Anzüge aufgenäht habe, hatte mich die Nähmaschine in dieser Woche noch nicht gesehen.  
Die blauen Stoffreste wurden wie geplant zu einem Schlampermäppchen verarbeitet. Dafür habe ich denselben Schnitt wie für mein rotes verwendet.
 
 
Auf der einen Seite habe ich Meeresmotive verwendet, es sind vor allem Reste von meinem Meeresquilt. Kurz vor der oberen Kante habe ich ein Webband aufgenäht. Auf der anderen Seite habe ich  Insektenmotive eines Aboquadrates  verarbeitet.
 
 
 
Für den Taschen-SAL bei Greenfietsen soll in diesem Monat ein selbstentworfener Stoff verwendet werden. Dafür habe ich verschieden große Ginkgoblätter auf eine Schablonenfolie gezeichnet und diese ausgeschnitten.
 
 
Ein großes Stück vom selbstgefärbtem Stoff habe ich daraufhin auf zwei Seiten gegengleich mit der goldenen Textilspühfarbe bearbeitet.
 
 
 
Der Plan war, eine Wolltasche nach dem Schnitt von Machwerk zu nähen. Aber jetzt, wo ich das Werkstück gesehen habe, scheint mir das dafür verschwendet zu sein. So habe ich es also noch nicht weiter verarbeitet. Allerdings habe ich keine Idee, wie ich es einsetzen kann, damit die Blätter gut zur Geltung kommen.
 
Für die Ginkgo-Natur-AMC hatte ich ebenfalls eine Schablone angefertigt, allerdings nur ein Einzelblatt und auch viel größer. Diese verwendete ich nun zu Testzwecken auf Jeansstoff.
 
 
Mit dem Effekt bin ich ganz zufrieden. Die beiden Teststücke wurden zum Ende des Nähens in die Nacht als AMC verarbeitet. Meine AMC-Vorräte sind ziemlich aufgebraucht, da kamen mir die Motive ganz recht.
 
 
Wie erwartet, habe ich dieses Mal nicht so lange durchgehalten. Kurz vor Mitternacht war ich im Bett. Wenn man aber bedenkt, daß ich ja 3.15 Uhr aufgestanden war, um das Tochterkind um 4.30 Uhr am vereinbarten Treffpunkt abzusetzen  und dann gegen 5.30 Uhr wieder daheim war ...
Ich bin ganz zufrieden mit dem, was ich geschafft habe.
 
 
So, nun geht es wieder an die Arbeit - zwei große Körbe Äpfel warten noch darauf, zu Apfelmus verarbeitet zu werden.
 
Petruschka

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Und wieder

... wird morgen in die Nacht genäht. Und wieder bin ich dabei. Sicher werde ich nicht so lange nähen wie die vergangenen Male, denn irgendwann muß ich mal was gegen die Müdigkeit tun.
Ich habe Stoffe für zwei Projekte herausgesucht. Das sind  für das erste blaue Stoffreste für eine Schlampermappe, die für eine Kollegin sein wird.
 
 
So allerlei Getier tummelt sich auf den Aboquadraten und dem Webband, die ebenfalls verarbeitet werden sollen. Meine Kollegin ist Biologielehrerin, da finde ich diese sehr passend.
 
Damit ich nicht wieder so kurz vor knapp eine Tasche für den Taschen-SAL nähen muß, habe ich mir das für das Wochenende vorgenommen und will morgen schon Vorarbeiten leisten. Da es um das eigene Gestalten eines Stoffes geht, habe ich einen von mir selbstgefärbten Stoff, eine Ginkgo-Schablone und goldene Textilsprühfarbe hervorgeholt.
 
 
Und was ist mit Euch, seid Ihr dabei?
 
Petruschka

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Ein Baum

... mit I wollte mir nicht so recht gefallen, so habe ich mir die Freiheit genommen, ein Tier mit I für den monatlichen AMC-Tausch mit Klaudia zu sticken.
 
 
Der kleine Geselle beschnuppert einen kleinen Pilz mitten im bunten Herbstlaub, das ich als Rahmen um den kleinen Kerl genäht habe. Das Motiv stammt aus einem Buch, das ich im vergangenen Jahr in Lübeck gekauft hatte. Bisher hatte ich es nicht geschafft, daraus etwas zu sticken - jetzt schon.
 
 
Die Stacheln wurden mit verschieden farbigem Garn gestickt. Das Fell der Igel, ja man sagt Fell, ist meist in unauffälligen Braun- oder Grautönen gehalten. Denn die Stachel sind modifizierte, hohle Haare. Der Bauch, das Gesicht und die Gliedmaßen sind bei den Stacheligeln mit Fell bedeckt. Die jungen Stacheligel haben bei der Geburt noch weiche Stacheln, um den Geburtskanal der Mutter nicht zu verletzen.
 
Klaudia hat sich ebenfalls für einen Igel entschieden - sie sind eben zu niedlich und passen ja auch sehr gut in den Herbst. Die Igel in kühleren Regionen halten einen Winterschlaf während die Bewohner sehr heißer Gebiete während der Trockenperioden in einen Starrezustand fallen. Klaudias Exemplar jedoch ist noch putzmunter.
 
 
Igel sind auf die Alte Welt beschränkt, sie kommen in Europa, Afrika und Teilen Asiens vor. In Amerika fehlen sie ebenso wie in Australien. Die Nahrung der Igel besteht in erster Linie aus  Insekten und deren Larven, sie nehmen aber auch kleine Wirbeltiere und Aas zu sich. In kleinem Ausmaß verzehren sie auch pflanzliches Material wie Wurzeln und Früchte. Clever gemacht: bei Klaudias Stoff sieht der kleine orangefarbene Klecks wie ein Apfelstück aus.
 
 
Falsch ist es, einem Igel Milch als Nahrungsmittel zu geben - im schlimmsten Fall kann dies für das Tier tödlich enden. Igel  können Milchzucker nicht abbauen. Igel führen außerhalb der Paarungszeit zumeist ein einzelgängerisches Leben. Sie sind vorwiegend dämmerungs- oder nachtaktiv, lediglich von einigen Arten der Rattenigel ist bekannt, dass sie auch tagsüber auf Nahrungssuche gehen können.
Bekannt ist der Igel auch durch das volkstümliche Märchen vom Hasen und dem Igel.  Bei einer zufälligen Begegnung macht sich der Hase über die schiefen Beine des Igels lustig, woraufhin ihn dieser zu einem Wettrennen herausfordert, um den Einsatz eines goldenen „Lujedor“ und einer Flasche Branntwein. Bei der späteren Durchführung des Rennens auf einem Acker läuft der Igel nur beim Start ein paar Schritte, hat aber am Ende der Ackerfurche seine ihm zum Verwechseln ähnlich sehende Frau platziert. Als der siegesgewisse Hase heranstürmt, erhebt sich die Frau des Igels und ruft ihm zu: „Ich bin schon hier!“. Dem Hasen ist die Niederlage unbegreiflich, er verlangt Revanche und führt insgesamt 73 Läufe mit stets demselben Ergebnis durch. Beim 74. Rennen bricht er erschöpft zusammen und stirbt. In Buxtehude findet man allenthalben Darstellungen von Hase und Igel.
 

Bei Klaudia gibt es noch viel mehr Interessantes zum Igel zu lesen.
 
Ich fühle mich auch gerade wie der Hase: Egal, welcher Tag auch ist, ich komme nie vor 23.30 Uhr ins Bett, obwohl ich es mir immer wieder fest vornehme, dies viel zeitiger zu tun. Deswegen werde ich jetzt alles speichern und auf Veröffentlichen drücken.
 
Petruschka

Montag, 16. Oktober 2017

Eine kleine Nachlese

... zum Nähtreffen in Plön will ich auch ich noch geben. Hier und hier als auch hier sind schon Posts erschienen. Nun will ich noch meinen Senf dazu geben. Ich war ja das dritte Mal dabei und es war wieder schön, so viele gleichgesinnte Nähbegeisterte auf einmal zu sehen.
 
 
Viele sind ja schon zum wiederholten Male dabei, es gab aber auch neue Gesichter. Wie auch im vergangenen Jahrwurde am Anfang gelost und es gab es kleine Geschenke, natürlich Stoff und kleine Sächelchen zum Nähen, Schmücken ... an meinem Tisch war gerade das Thema ein-, um- und ausräumen aufgekommen - also wie am besten Ordnung halten - als Nana die Tauschrunde freigab. Und als ich mein Geschenk erhielt, kam zunächst Erheiterung aus, denn es war in eine kleine Schachtel gepackt, die unser Gesprächsthema auf das Beste aufgriff..
 
 
Darinnen versteckten sich ein hübscher Stoff, kleine Labels sowie ein Knopf und Spulen aus Holz, Knöpfe, ein Zierreißverschluss, Garn und eine hübsche kleinen Karte.
 
 
Den Stoff habe ich gleich in meinem Tischset verarbeitet. Diesem will ich aber einen Extrapost widmen, deshalb gibt es hier nur einen Ausschnitt mit dem geschenkten Stoff.
 
 
Den Bindingstoff habe ich vor Ort gekauft. Sonja hatte einen größere Menge an Ballen mit, von denen zwei weitere einfach mit mußten. Ihr versteht sicher, warum.
 
 
Meinem Ziel, einen Frankreichquilt zu nähen, komme ich immer näher.
 
Das Tischset war schon recht arbeits- und zeitaufwendig, aber es ist nun fertig. Außerdem hatte ich mir die 15 Redworkblöcke aus dem Tausch im Patchwork- und Quiltforum mitgenommen. Sie stammen aus den Jahren 2013/2014. Diese habe ich getrimmt und anschließend mit roten Streifen eingefaßt. Die Stoffe dazu hatte ich mir von meiner Patchworkgruppe zum 50.Geburtstag schenken lassen.
 
 
Der Anfang ist gemacht. Da sollte ich von Zeit zu Zeit doch Gelegenheit finden, die geplanten fliegenden Gänse zu nähen. Und wenn nicht, nach Plön ist vor Plön ;-)).
 
An meinem Tisch wurden fleißig Beutel genäht. Auch ein hübsches Paneel kam unter die Nadel. Die Tasche wurde zuerst beendet. Das Top rechts bleib in Plön, um die Heimreise mit Nana anzutreten.
 
 
In Groß sieht es so aus. Am Sonntagnachmittag kam noch die Sonne raus und so konnte ich die Besitzerin und das Top  noch in der vollen Pracht fotografieren.
 
 
Leider hatte meine zweite Tischnachbarin ihre Sachen weggeräumt, bevor ich auf die Idee kam, Fotos von den Ergebnissen zu machen.
Natürlich haben alle fleißig an ihren Projekten gearbeitet. Tolle Sachen sind entstanden, ob nun in Groß oder in Klein. Nicht alles wurde beendet, das war aber auch nicht immer das Ziel. Im Folgenden zeige ich Euch ein  buntes Potpourri.
Melanie versuchte sich an der Technik des Flik-Flak. Sie ging sehr sorgsam vor und konnte daher auch ein tolles Ergebnis vorweisen.
 
 
Wer sich mit diesem Muster auskennt, weiß, daß da noch kleinen Ausschnitte übrig bleiben. Aus den Resten nähte sie zwei weitere identische Tops.
 

 
Larissa konnte eins davon abstauben und fertigte aus diesem Block  eine Puppenbettdecke. Zur besseren Vorstellung legten wir ein Lineal daneben.
 
 
Zwischenzeitlich nähte Larissa auch an ihrem Koboldtop weiter.
 
 
Anke nähte einen weiteren Kompaß. Zuerst sollte der ein Tischset werden. Doch am Ende fiel die Entscheidung für einen Wandquilt.
 
 
Karin nähte nach der Anleitung einer erst kürzlich erschienen Patchwork-Weihnachtszeitung einen wunderschönen  Läufer.
 
 
Das war nur eine kurze Auswahl, die Euch zeigen soll, wie produktiv dieses Wochenende war. Auch wenn ich gestern Abend gegen 21 Uhr nach sechs Stunden Fahrt zu Hause war und heute gleich wieder in die Arbeitswoche startete, möchte ich die Zeit und die Begegnungen dort nicht missen. Danke auch an Nana, die das Ganze organisiert.  Also, auf ein Neues in 2018.
 
Petruschka

Freitag, 13. Oktober 2017

Snap Pap, Kork und Co.

... sollten beim Taschen-SAL, der von Greenfietsen organisiert wird,  im September vernäht werden. Es ist zwar schon Oktober, aber ich habe es erst in dieser Woche geschafft, das Thema umzusetzen. Lange Zeit fiel mir nicht ein, welches neuartige Material ich dafür verarbeiten sollte. Doch dann kam die Tochter mit einem Schokoladenpapier ...
 
 
... und da hatte ich dann mein Material. In der entsprechenden Schublade lagerten noch so einige andere Verpackungen, da konnte ich recht großzügig sein und größere Formate als bislang nähen.
 
 
Vorder- und Rückseite sind gleich. Ich habe also all die unwichtigen Informationen zu den Nährwerten entsorgt ;-). Außerdem habe ich hier und bei der nächsten Tasche den Boden abgenäht.
Zum ersten Mal verarbeitete ich Verpackungen von Zubereitungen für Kapselkaffee, die ja noch ein wenig größer sind. Die sind ein wenig weicher und ließen sich genauso gut verarbeiten wie die Schokoladenpapiere.
 
 
Nun kennt Ihr meine Lieblingssorte. In der Summe habe ich also sechs Verpackungen verarbeitet.
 
 
In eine der drei Verpackungen habe ich das Geschenk verpackt, das heute Nachmittag beim Nähtreffen in Plön überreicht wird. Hach, das wird schön. Nähen, Plauschen, wieder Nähen, ein wenig schlafen, dann wieder Nähen - ich werde berichten.
 
Wie ich gestern Abend so an meinem Arbeitsplatz saß und mal nach draußen schaute, blieb mir fast der Mund offen stehen, so schön war das Abendrot.
 
 
Das Foto wird der Natur nicht gerecht, denn das Rot war viel intensiver, als es hier auf dem Foto zu erahnen ist.
Nun werde ich noch meinen Post bei Greenfietsen verlinken.
 
Damit verabschiede ich mich bis Montag (oder Dienstag?). Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende.
 
Petruschka

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Das neue Projekt

... der QuilThuerer holte mich aus meiner andauernden Näh- und Blogpause an die Nähmaschine und den Laptop. Zuerst war da die Hilfe für die Tochter bei der Fertigstellung einer wissenschaftlichen Arbeit, dann war ich auf Grund einer fiesen Margen-Darm-Geschichte wenig motiviert und letztlich mußte ich einfach lesen, lesen, lesen - dagegen kam ich einfach nicht an. Daß ich das Tochterkind nach einer Verletzung noch zur Physio bringen mußte, fällt da fast gar nicht ins Gewicht.
Aber nun zum neuen Projekt.  In Saint-Maries-aux-Mines hatten einige Nähschwestern überlegt, Miniquilts zu nähen. Hmm, Minis hatte ich ja schon mehrere genäht, nämlich für meinen Quiltständer. Unter Minis verstanden meine Nähschwestern aber Miniblöcke, so ca. 5 cm groß. Nein, das ist nicht sehr groß. Also ran an die Herausforderung.  Ich entschied mich für ein Muster, das ich noch nie genäht hatte - Roman Stripes.
 
 
Damit Ihr eine Vorstellung von der Dimension des Blockes bekommt, habe ich ein 2 Cent-Stück daneben gelegt.
 
 
Die Streifen sind gerade einmal 5 mm breit. Damit am Ende alles paßt, habe ich auf Papier genäht. Die Blöcke habe ich vorgezeichnet und  mit den 1,25 cm breit geschnittenen Streifen benäht. Für das Top habe ich 15 Blöcke auf Papier und dann zusammen genäht.
 
 
Ich muß sagen, die Farben gefallen mir sehr gut. Mit den äußeren Nahtzugaben ist das Top nur 26,5 cm x 16,5, cm groß. Quilten werde ich wohl mit der Hand, und zwar in den hellblauen Dreiecken. Doch das muß noch warten.
Regina und Heike haben schon mal vorgelegt. Hier und hier könnt Ihr mal schauen.

Kommt noch gut durch die Woche und habt es gut.

Petruschka

Freitag, 22. September 2017

Heute ist

... kalendarischer Herbstbeginn. Der September ist für mich der Monat, in dem im Garten das Ernten zu Ende geht und die Vorbereitungen für die Herbst- und Winterpause getroffen werden.  So sind nun auch fast alle Äpfel geerntet - Grund, einen davon auch auf das Set für den Monat September zu bannen.


Eigentlich hatte ich diesen Apfel ja schon vor dem des neuen Miniquiltes für den Quiltständer genäht, ist quasi das Original, von dem dann die Reste für den anderen verwertet wurden.
Das Septemberset ist nun endlich fertig und soll noch gezeigt werden, bevor am Sonntag schon wieder die für Oktober dran sind. Das werde ich definitiv nicht schaffen, denn nachher geht  es in Richtung Zwickau, wohin ich  mein Mann zu einem Absolvententreffen begleite. 
Wie dem auch sei, das Set hat gestern Abend noch das Binding bekommen und ist nun einsatzbereit.


Wie bislang auch habe ich wieder Aboquadrate sowie Bindingreste zum Einsatz gebracht. Gequiltet habe ich dieses Mal vor allem in den Diagonalen.


 Außer dem zusammengesetzten Apfel habe ich auch ein kleines Motiv verarbeitet.


Genauso lecker sehen auch unsere Äpfel aus, die schon im ersten Drittel des Septembers gepflückt ...


und dann zu Apfelmus verarbeitet wurden.
Dazu gibt es bei uns traditionell Kartoffelpuffer oder Eierkuchen. Schmeckt aber auch pur.
Für das Oktoberset habe ich auch schon einen Plan. Das Stichwort ist Indian Summer. Natürlich  sollen da auch wieder Aboquadrate ihren Auftritt haben. Doch bis ich das zeigen kann, werden wohl so einige Blätter herunterfallen. Doch vererst schicke ich mein Set zu Valomea, die alle Setideen sammelt.
Zum Schluß habe ich alle bisherigen genähten Sets zu einem Gruppenbild zusammengelegt und festgestellt, daß ich bisher recht rot- und grünlastig gearbeitet habe. Das Frankreichset sticht da ziemlich hervor ;-)).
 Also, liebe Mädels, das Wochenende läßt sich jetzt ganz gut an. Macht es Euch hübsch!
Petruschka

Samstag, 16. September 2017

Ein weiterer Mini

... als Ergebnis des Freitag in die Nacht Nähens ziert nun den Quiltständer. Der Erinnerungsquilt an einen wunderschönen Tag am Meer wurde nun weggeräumt und ein Apfelquilt hat seinen Platz eingenommen.
 
 
 
Den Apfel war schon genäht, ein Pendant wurde für Monatsset Septemberverwende . Für dieses gibt es allerdings einen eigenen Post. Grüne und rote Reste - wieder einmal habe ich Aboquadrate verwertet- lagen noch am Arbeitsplatz. Gegen 19 Uhr konnte ich mit dem Nähen beginnen. Allerdings war ich wohl anfangs nicht so recht bei der Sache, denn ich habe das Blatt nicht nur einmal, nein, gleich zweimal falsch angenäht, grrr.  
 

Einen Plan hatte ich vorher nicht. Ich fand die Idee, die restlichen roten 5 cm Quadrate zu kleinen Äpfeln zu verarbeiten, ganz witzig und so habe ich die Ecken mit kleinen Dreiecken "abgerundet". Da ich da ziemlich frei gearbeitet habe, gleicht kein Apfel dem anderen, wie in der Natur eben auch. Einer ist noch übrig, mal sehen, wo ich den verwerten kann. Als ich die kleinen Äpfel fertig hatte, war es schon fast 22.30 Uhr.
 
 
"An apple a day keeps the doctor away" lautet ein altes englisches Sprichwort, das auf Deutsch sinngemäß bedeutet: Wer jeden Tag einen Apfel isst, spart sich den Arztbesuch. Aber warum eigentlich? Ein Apfel enthält etwa 30 Vitamine und etwa ebenso viele Mineralstoffe und Spurenelemente. Wichtige Vitamine im Apfel sind unter anderem Provitamin A, Vitamin B1, B2 und B6, sehr viel Vitamin C, Vitamin E sowie Niacin und Folsäure. Grund genug also, den Anfang des Spruches auf den Mini zu bringen und natürlich, einen pro Tag zu essen ;-). oder Apfelmus daraus zu machen. So wie ich heute Abend.
 
 
Gegen 23.30 Uhr war ich mit dem Quilten fertig, für die kleine Fläche braucht man ja nicht lange. Der grüne Teil ist frei gequiltet, die Äpfel habe ich nur an den äußeren Linien umrandet, auch den großen, was ihm ein plastisches Aussehen gibt.
 
 
Das Binding habe ich noch hergestellt und an der Vorderseite angenäht. Das Befestigen an der Rückseite habe ich heute Mittag vorgenommen. Nun hängt der Mini im kleinen Quiltständer und erfreut mich mit seinen schönen Farben und dem schönen Motiv.
Und die Socken? Die sind auch fertig. Da ja bei der Spitze ständig Maschen abgenommen werden, ist sie auch relativ zügig fertig.
 
 
Nun ist also wieder ein Paar geschafft.  Ob es allerdings 17 Paar werden, da bin ich mir nicht so sicher.
Ins Bett bin ich dann gegen 1.45 Uhr. Den Wecker, der den Mann gegen 4.00 Uhr weckte, habe ich nicht gehört. Er und die Tochter mußten zeitig los, zum Wettkampf nach Luxemburg. Sie sollten spätestens um 11.00 Uhr zum Wiegen dort sein. Nun geht die Saison wieder los ...
 
Vielen Dank für die lieben Kommentare zur AMC und zu den Täschchen. Nun läuft hier wieder alles in geordneten Bahnen. Die Wohnung des Schwiegervaters ist leer und wir haben wieder ein wenig mehr Zeit. Deshalb werde ich im Anschluß an meinen Post eine große Blogrunde drehen und mir ansehen, was bei Euch so los ist.
 
Petruschka